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MOZARTPROJEKT


  

Kulturveranstaltung in Hannover:

Requiem KV 626 von Wolfgang Amadeus Mozart

und dessen Sinfonie in G-moll KV 550;

geplante Aufführung: 28. März 2020 in

der Neustädter Hof- und Stadtkirche


 

Seit Jahren existiert eine rege musikalisch künstlerische Zusammenarbeit zwischen Studierenden und Absolventen der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, deren Aktionskreis neben Wettbewerbserfolgen Auftritte in Kirchen, Konzertsälen und Opernhäusern im In- und Ausland zählen, und meiner Person als Dirigent und Chorleiter, in Kooperation mit der Stiftung Edelhof Ricklingen, Träger der Veranstaltungs-

reihe „Oper auf dem Lande“. Die Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, vor allem talentierte junge Künstler zu fördern. Zahlreiche Aufführungen in Kirchen Hannovers und Umland begleiten unsere gemeinsame Schaffenszeit. Man kennt sich, man schätzt sich! Den Studierenden bietet sich eine zudem gute Möglichkeit der Vertiefung ihrer Repertoirekenntnisse in Hinsicht auf Sinfonie und Oratorium.



 

Seit Längerem war die Wiederaufnahme des Mozartrequiems angedacht, das wir 2013 in der Michaeliskirche und 2014 in der Apostelkirche in Hannover aufgeführt hatten. Das Requiem ist von seiner Botschaft und Stimmung her am sinnvollsten plaziert im November zum Ewigkeitssonntag oder während der Passionszeit vor Ostern. In Kombination mit der Sinfonie in G-moll bieten wir einen konzertfüllenden Rahmen von ca. 90 Minuten.

Beide Werke verbindet eine eigentümliche düster-ernste Grundstimmung. Mozarts Inspirationsquelle zur Sinfonie war das vorausgegangene Klavierquartett in der Tonart

G-moll, KV 478. Der Komponist übernahm das Kernmotiv entfaltete mit ihm diese groß-artige Sinfonie, die neben der Es-Dur Sinfonie und der sogenannten 'Jupiter'- Sinfonie in C-Dur zu seinen wertvollsten sinfonischen Schöpfungen gehört. Alle drei sind im Jahre 1788 entstanden. Beim Finale führt Mozart die Themen in genialer Verflechtung durch entfernte Tonarten. Dabei lässt er pessimistisch anmutende Akkordflächen entstehen, die zum Ende der Durchführung hin in vier scharf akzentuierte Tutti-Akkorde kulminieren - gleich einem Schauer erregenden Aufschrei - unmittelbar danach kandenzieren sie zur schlußführenden Reprise.

Gleich einer Signalwirkung übernimmt im Anschluss die Requiemvertonung zu Beginn den Orchester-Aufschrei aus dem Schlußsatz der Sinfonie. Nach sechs einleitenden Takten, in ernster-dunkler Klanbfarbe mittels Bassethörner gehalten, ertönt eine Fortissimo Akkordfolge im Orchester-Tutti, angereichert mit tiefen Blechbläserklängen, welche wiederum diese schauerlich-düstere Wirkung verstärken. Diese leiten kaden-zierend auf direktem Wege zum Einsatz der Chorfuge: "Requiem aeternam dona eis, Domine, et lux perpetua luceat eis, te decet hymnus!" (Ewige Ruhe gib ihnen, Herr, und ewiges Licht leuchte Ihnen, Dir gebühret Lobgesang!). Das Requiem nimmt seinen Lauf.


 

 


 

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